2022 Orange Day in Meppen und Lingen: Bierdeckel setzten Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Soroptimistinnen des Clubs Meppen-Lingen werden durch lokale Gastronomen unterstützt

So wird es auch in Meppen und Lingen zu einer Aktion kommen,  bei der lokale Gastronomen während der 16 Tage eigens vom SI Club Meppen-Lingen gedruckte Bierdeckel verteilen mit denen auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht wird. Auf der Rückseite dieser Bierdeckel ist die Hilfe-Telefonnummer des Frauen- und Kinderschutzhaus Meppen bzw. Lingen (in Trägerschaft des SkF e.V.) abgedruckt, dessen Mitarbeiterinnen die Ansprechpartner für hilfebedürftige Frauen im südlichen Emsland sind.

Die mitmachenden Gastronomen in Lingen sind:

  • alte Posthalterei
  • Extrablatt
  • La Vino
  • Aivilo
  • TanzArt

In Meppen sind die Bierdeckel hier zu finden:

  • Täglich
  • Maddys Pub
  • Bäckerei Gansefort beim historischen Rathaus
  • Resto-Bar historisches Rathaus
  • Schmidt am Markt
  • Hotel Tiek
  • Parkhotel Meppen
  • Mundwerk

Scheckübergabe der 5.000 €

Benefiz mit Benefit: Frühstück mit Freundinnen im Heimathaus Versen

Das Frühstück mit Freundinnen der Soroptimistinnen, Club Meppen-Lingen, hat mittlerweise schon Tradition, musste allerdings conronabedingt ein Jahr pausieren. Bei bestem Wetter fand die Veranstaltung das erste Mal im Sommer statt und war mit 120 verkauften Karten ein voller Erfolg. Die Sorores sorgten mit einem reichhaltigen und kreativen Buffet für das leibliche Wohl der Gäste und ein Ensemble der Freilichtbühne Meppen übernahm den Unterhaltungspart. Die Sängerinnen und Sänger begeisterten mit einem Auszug aus ihrem Repertoire.

Stolze 5.000 € sind dabei für den guten Zweck gesammelt worden. Die Summe wurde auf das Lingener Hospiz, den Kinderschutzbund Emsland-Mitte, die Telefonseelsorge und den Verein Spirit Children verteilt.

Am 15.11.2022 fand nun die Scheckübergabe an die vier Vereine statt. Das Lingener Hospiz war vertreten durch Vorständin Frau Dr. Birgit Stoßberg. Der Verein kümmert sich um Schwerkranke und deren Angehörige. Ihr Motto ist, „da zu sein“ für Sterbende und Trauernde. Sie bieten ambulante Hilfe, gehen aber auch in die betroffenen Familien. Diese psychosoziale Begleitung soll helfen, das Leben bis zuletzt in Würde zu leben und die Angehörigen zu stärken. Für die Begleitung sind knapp 50 ehrenamtliche Helfer aktiv, die intensiv ausgebildet und begleitet werden müssen. Das kostet viel Geld. Der Spendenbetrag soll deshalb für die Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden.
Auch die Telefonseelsorge braucht für diese Zwecke finanzielle Unterstützung. Die ehrenamtlichen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger werden mit den verschiedensten Ängsten und Sorgen der Hilfesuchenden konfrontiert und müssen adäquat reagieren können. Oft ist es Einsamkeit, die die Menschen quält. Bedingt durch Corona konnte die Telefonseelsorge einen eklatanten Anstieg der bedürftigen Personen verzeichnen. Angst ist darüber hinaus ein häufig geäußerter Zustand, dazu gehören Angst vor Krieg oder Existenzängste durch finanzielle Not. Nicht selten haben Menschen, die anrufen schwere Depressionen. Die Heferinnen und Helfer lernen deshalb in der Ausbildung vor allem zuzuhören und den Anruferinnen und Anrufern, Wertschätzung entgegenzubringen. Das Telefon der Telefonseelsorge ist 24 Stunden besetzt und klingelt rund um die Uhr. Vor Corona musste ein Anrufer sieben Versuche machen, um durchzukommen, seit Corona sind es sogar zehn Versuche. Ludger Plogmann und Maria Hillmann nahmen die Spende dankbar in Empfang.
Der Kinderschutzbund Emsland-Mitte, vertreten durch Vorstandsmitglied Maria Tieben, war überaus dankbar für die Unterstützung. Der Kinderschutzbund hilft Kindern- und Jugendlichen, die Opfer von körperlicher und psychischer Gewalt wurden. Mehr als 50 % der ca. 180 Beratungsfälle im Jahr betreffen dabei die sexuelle Gewalt in Form von sexuellem Missbrauch, sexuellen Übergriffen – auch unter Gleichaltrigen – sowie Vergewaltigungen. Etwa 1000 Beratungsgespräche werden für die Aufarbeitung der erlittenen Traumata in der Regel pro Jahr durchgeführt. Die Beratungen sind für die Betroffenen kostenlos und anonym. Neben der Beratung ist die Präventionsarbeit eine wichtige Aufgabe. Ca. 100 bis 120 Präventionsveranstaltungen werden jährlich in Kindergärten, Grundschulen, weiterführenden Schulen, Jugendeinrichtungen, (Sport-)Vereinen oder für Fachkräfte durchgeführt. Damit die Arbeit des Kinderschutzbundes gesichert ist, müssen jährlich ca. 80.000 € an Spenden eingeworben werden. Dazu konnte die Veranstaltung der Sorores einen kleinen Beitrag leisten.
Der vierte im Bunde der Spendenempfänger war der durch die beiden Meppenerinnen Cornelia Hoge und Ingrid Hackmann gegründete Verein „Spirit Children“, der sich um benachteiligte und ausgesetzte Kinder, sogenannte Hexenkinder, in Ghana kümmert. Die Kinder finden in einem Waisenhaus ein neues Zuhause und können seit diesem Jahr auch dort zur Schule gehen. Das größte Problem für die Arbeit vor Ort ist zurzeit die Anschaffung von Lebensmitteln und Medikamenten. Bedingt durch den Ukrainekrieg sind auch die Preise in Ghana exponentiell gestiegen. Der Spendenbetrag soll deshalb vor allem in die Anschaffung von Lebensmitteln fließen.

Die Soroptimistinnen werden sich weiter intensiv darum bemühen, diese Form der Bedürftigkeit zu mildern. Auf der Website des Clubs können jetzt auch direkt Spenden über Paypal angenommen werden. Darüber besteht am 21.Januar 2023 die nächste Gelegenheit beim „Frühstück mit Freundinnen“ im Heimathaus Versen wieder für den guten Zweck zu spenden.

Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen

Weder Länder- noch Clubgrenzen

Wir konnten dem Ladies Circle 40 Club Lingen-Meppen gestern eine ganz besondere Spende übergeben. Wir haben für Ihre Päckchen-Aktion am 4.und 5. November zugunsten des @weihnachtspaeckchenkonvoi wunderschöne wärmende Kleidungsstücke wie Mützen, Schals und Socken gesammelt bzw selbst hergestellt.
Damit können die Päckchen bestückt werden und der LC40 freut sich, dass Sie auch in diesem Jahr wieder glückliche Kinderaugen in Osteuropa sehen werden.


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